Anarchistische Perspektiven

12.März | KTS

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir leben noch immer im Kapitalismus. Aber es ist Frühling, und mal wieder schießen neue Ideen, Projekte und Aktionen aus der Erde und bringen so manchen Kopf zum rauchen. Gut so! Denn der Kampf um Emanzipation ist perspektivisch, und so brauchen auch wir Perspektiven für unsere Ziele und Strategien.

Zu den „anarchistischen Perspektiven“ sind Alle eingeladen, die nach Wegen und Möglichkeiten zur Überwindung von Herrschaft suchen und auch gleich schon mal loslegen wollen. Die Themen, die zur Wahl stehen, sind so vielfältig, wie anarchistische Kämpfe das eben sind: Welche Strukturen und Handlungen sind herrschaftsförmig? Was bedeutet Anarchie? Was hat das mit Migration, Sexismus, Bildung, Gefängnissen und vielem mehr zu tun? Wir stellen uns die Frage, in welchem Rahmen und mit welchen Mitteln soziale Kämpfe stattfinden können: Am Arbeitsplatz, durch Keimzellen, in Squats… Ist Militanz dabei eine machbare Aktionsform? Und nebenbei: Wie lebt es sich eigentlich widerständig?

All das sind natürlich viel zu viele Themen, um einen einzigen Tag zu füllen. Darum soll diese nur die Erste einer Reihe von Veranstaltungen sein. Anfangen wollen wir mit zwei schwarzroten Fäden: Einem Input über Keimformen und die Gartencoop und dem Thema Besetzungen, wobei die Diskussion in alle anderen Bereiche offen sein soll. Der erste Teil widmet sich morgens den theoretischeren Fragen und im zweiten Teil sind Umsetzungsideen und Pläne gern gesehen. Für mehr anarchistische Umtriebe!

Einige Aktivistis für Anne[freiburg]