Archiv für April 2011

Dystopie 2020

Pressemitteilung: PLÄTZE.HÄUSER.ALLES. ruft zu Aktionen auf.

Am Donnerstag, dem 14. April veranstaltet die“Freiburger Denkfabrik“ das Symposium „City 2020“ an der Freiburger Universität – mit dem Ziel einer „Lebenswerten Stadt der Zukunft“. Dass es hier jedoch nicht um eine Stadt für Alle geht, sondern um eine offensichtliche Augenwischerei, beweisen schon Referent_innen wie Dieter Salomon und die marktliberale Politik der Veranstalter selbst. Statt einer tatsächlichen Beteiligung aller hier lebenden Menschen setzt die Stadt weiter auf Aufwertung und Verdrängung prekär lebender und illegalisierter Menschen. Die Räumung der Johann-Sebastian-Bachstr. 36 ist nur ein weiteres Beispiel dieser menschenverachtenden Politik. (mehr…)

Free Goethe!

In der Nacht zum 24. Juli 2010 wurde die Goethestaße 43 besetzt.Der wunderschöne Altbau mit vielen Räumlichkeiten stand schon längere Zeit leer und sollte mit der Besetzung wieder mit Leben gefüllt werden. Häuser sollten nicht zu Spekulationszwecken leerstehen sondern die Möglichkeit bieten, darin leben, arbeiten, schlafen, etc. zu können. Da in der momentan herrschenden Logik jedoch nicht die Befürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen, sondern lediglich die Profitsteigerung, ergibt es leider Sinn, ein Haus auf Grund von Spekulationen leerstehen zu lassen. Doch solange dies der Fall ist, wird es Menschen geben, die sich dieser Logik nicht unterwerfen wollen und weiterhin den Missständen aktiv entgegenstellen, sich wehren und durch Besetzungen, Blockaden, etc. darauf aufmerksam machen und laut werden.
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Der Repression den Hahn abdrehen! Antirepressions-Aktionstag in Freiburg

Antirepressions-Aktionstag | 12. April | Innenstadt, Freiburg

09:00 Uhr | Solidarische Prozessbegleitung | Amtgsericht (Holzmarkt)
10:00 Uhr | Antirepressions-Demo | Holzmarkt
14:00 Uhr | Aktionsnachmittag | Innenstadt
20:00 Uhr | Straßenfest mit Open Stage | Platz der Alten Synagoge

tatenlos? (mehr…)

Ätsch!

Bei der Räumung der J.S.Bachstr. 36 mussete die Polizei feststellen, dass die Besetzer_innen bereits verschwunden waren… schade um die schöne Repression. Allerdings leistete sich die Polizei den bösen Schnitzer, in sämtliche, auch bewohnte Häuser des Straßenzuges einzudringen, wohl weil sie die Besetzer dort vermutete. Nach unbestätigten Angaben brachen sie sogar in die Wohnungen der Anwohner_innen ein.

Einmal kurz weg heißt aber noch lange nicht für immer verschwunden! es geht weiter, auch in der J.S.Bachstraße. Die Solidarität vieler Anwohner_innen ist nicht gebrochen und das bedeutet, dass der solidarische Kampf um Wohn- und Freiräume weiter auf die Straße und in die Häuser getragen wird. Bis die Tage!

Wir gehen nicht freiwillig – Will die Stadt gewaltsam räumen lassen?

Auch nachdem die Stadtbau am 4. April Strafantrag gestellt hat, werden die Besetzer_innen das Haus 36 in der Johann-Sebastian-Bachstraße nicht verlassen. Wenn die Stadtbau und damit die Stadt und der Gemeinderat auf Eskalation setzen, dann werden sie diese bekommen. Tragen wir den sozialen Kampf um Wohnraum und ein gutes Leben auf die Straße – kreativ, vielfältig und solidarisch!
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