Archiv für Februar 2013

Tartex: 4 Monate Haft auf 2 Jahre Bew. wegen Brotaufstrich

Am 7.3.2013 um 9.00 Uhr findet vor dem Amtsgericht ein Strafprozess gegen vier Menschen statt, der laut Gesetz notwendig ist, da anscheinend ein allgemeines Interesse an seiner Durchführung besteht. Deshalb halten wir es für notwendig der „Allgemeinheit“ einmal zu berichten, was da in ihrem Interesse vor sich geht. Den vier Menschen wird vorgeworfen, sie hätten sich im Juni 2011 Zugang zum Gelände des Bio-Brotaufstrich Herstellers „Tartex“ verschafft um diverse Lebensmittel zu entwenden, welche aufgrund von Beschädigungen an der Verpackung nicht mehr in den regulären Verkauf gelangen und deshalb den Mitarbeitern vergünstigt angeboten werden.
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Lieb‘ doch wen du willst, so viele du willst und wie du willst!

Valentinstags-Aktion in der Freiburger Inennstadt

Am Nachmittag des 14.02.2012 versammelte sich eine Gruppe Freiburger Aktivist_innen in der Freiburger Shoppingmeile, um unter lautstarker Schlagerbeschallung, Herzchen mit einer etwas anderen Valentins-Botschaft zu verteilen – und so ein Zeichen gegen Heteronormativität und Pärchenzwang zu setzen und um auf andere Beziehungskonzepte und -Formen hinzuweisen.

Lieb‘ doch wen du willst, so viele du willst und wie du willst!
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Für einen Schwarzen Februar – Der Kampf geht weiter…

Kampagne der direkten Aktion
zur Verteidigung von Freiräumen und inhaftierten Kolleg@s weltweit
Besetzt die leeren Wohnungen!
Macht die Gefängnisgesellschaft kaputt!

St. Petersburg, Russland: Gewaltsame Räumung eines Bahnhofs

Beitrag gefunden auf de.contrainfo.espiv.net :

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Am 4. Februar gegen 22:00 Uhr lokaler Zeit räumten Einheiten der Riot-Polizei auf brutale Art und Weise die stillgelegte Bahnstation ‘Warschau’, die von AnarchistInnen, CommunityaktivistInnen und lokalen Geschichtsinteressierten in St. Petersburg (Russland) besetzt wurde.

Als AktivistInnen davon hörten, dass die Stätte bald abgerissen werden sollte, um ein mehrstöckigen Hauskomplex an ihrer Stelle zu bauen, verwandelten sie die anliegenden Lagerhallen in ein Gemeinschaftszentrum, das Konzerte, Poesie-Lesungen und eine Fotoaustellung über die Geschichte des Bahnhofs beherbergte.

Das Gebäude im Baustil der Neorenaissance wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und die Zuglinie verband die Städte St. Petersburg und Warschau, das damals noch zum russischen Zarenreich gehörte, direkt miteinander. Geschlossen wurde der Bahnhof 2001, woraufhin er in ein Zugmuseum umgewandelt und schließlich leer stand. BauunternehmerInnen reichten Pläne ein, um das Gebiet im Oktober neu zu bebauen, obwohl Teile des Gebäudes denkmalsgeschützt sind. Weiterhin verpflichtete der Status der Stadt als UNESCO-Weltkulturerbe die Regierung alle Konstruktionen von Gebäuden, die nicht im imperialen Stil gehalten werden, sorgfältig zu kontrollieren.
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Demonstration in Freiburg nach Hausdurchsuchungen bei Pressefotografen

Am Donnerstagabend, den 07.02.2013, fand in Freiburg eine Kundgebung in Solidarität mit den Betroffenen der am Mittwochmorgen stattgefundenen Hausdurchsuchungen in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Brandenburg und NRW statt. Daher versammelten sich rund 150 Menschen unter dem Motto „Es ist immer ein Angriff auf uns alle!“ am Bertoldsbrunnen und demonstrierten anschließend durch die Innnenstadt.

Während der Auftaktkundgebung am Bertoldsbrunnen kam es immer wieder zu Pöbeleien und tätlichen Übergriffen durch Passant_innen auf den Lautsprecherwagen der Demo und anwesende Fotograf_innen. Begleitet wurde die Demonstration von einem Wanderkessel aus Bereitschaftspolizist_innen, die sich mehrmals Rangeleien mit der Demonstration lieferten. Trotzdem konnte die Demonstration unangemeldet und ohne Absprachen mit der Polizei durch einen Großteil der Innenstadt laufen. Auch in Frankfurt am Main wird es morgen Abend um 18:00 Uhr eine Demonstration geben.
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