Weiteres Beispiel der hinterhältigen Verleumdungspolitik der Freiburger Ordnungsbehörden

Am 4.7. gegen 15:00 wurde uns, der Wagengruppe Sand im Getriebe, mitgeteilt, dass wir unseren derzeitigen Wagenplatz auf dem DB-Netz Gelände am Schildackerweg, der von uns seit circa 2 Monaten genutzt wird, bis zum folgenden Morgen 7:00 verlassen müssen. Komischerweise bekamen wir noch ein paar Tage zuvor die Erlaubnis, das Gelände bis Anfang Herbst weiter bewohnen zu können und bis dahin die Möglichkeit hätten etwas anderes zu finden.

Diese Verwirrung geht einher mit einer erhöhten Polizeipräsenz und deren Aussage mit den Grundstückseigentümer_Innen in Kontakt zu treten. Als wir heute nun den von der Bahn angekündigten Baubeginn begutachten gingen, handelte es sich lediglich um eine Absperrung des Platzes mit Betonschwellern, um das Gelände unbefahrbar zu machen. Auf Nachfrage bei den anwesenden Arbeiter_innen handele es sich um eine Schutzmaßnahme gegen eine bevorstehende FacebookParty, die angeblich von uns auf dem Gelände fürs Wochenende angekündigt sei.

Die Bundespolizei habe die Eigentümerin DB-Netz am Donnerstag Morgen über diese Party in Kenntnis gesetzt und davor gewarnt. Die DB- Netz hat uns daraufhin unter vorgeschobenem Baubeginn kurzfristig vom Gelände geschickt und mit rechtlichen Schritten gedroht, falls wir der Aufforderung nicht nachkommen sollten.

Von uns hat es nie einen solchen Aufruf zur Party gegeben.

Diese infame Lüge reiht sich in die hinterhältige Verleumdungspolitik der Freiburger Ordnungsbehörden der letzten Jahre ein.

Mit der DB- Netz hatten wir eine tolerante Eigentümerin gefunden, die uns in den letzten Jahren ihr brachliegendes Gelände nutzen lies, obwohl die Behörden sie immer wieder mit Drohungen drangsalierten. Diese neuerliche Lüge der Polizei hat sie dazu bewogen uns des Geländes zu verweisen. Damit ist der Sommer für uns schneller vorbei als vermutet und wir stehen mal wieder ohne Wagenplatz am Strassenrand.

Gegen die Hetze für mehr Bauwagenplätze!


Sand im Getriebe